Diese Gründer machen die Logistik effizienter und ergonomischer – und werden dafür belohnt

Anzeige. Logistik-Beschäftigte fallen besonders oft aus und die Wirtschaft ächzt unter dem Krankenstand. Die Lösung von MotionMiners erhielt einen wichtigen Preis.

Wie Rückenschmerzen die Gesamtwirtschaft in die Knie zwingen


Es knackt, es ächzt, es zieht – und zwar im Rücken. Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sind die unangefochtene Nummer Eins der Ursachen für Krankschreibungen. Und diese Zahl nimmt stark zu: Zwischen 2008 und 2016 stieg sie um mehr als 60 Prozent.

Besonders betroffen? Beschäftigte der Logistikbranche. Nicht überraschend, sind sie doch oft hohen körperlichen Anforderungen ausgesetzt. Erschwerend hinzu kommen eine hohe Arbeitsintensität und lange Arbeitszeiten. Eine Situation, die allen Beteiligten teuer zu stehen kommt. Denn der volkswirtschaftliche Schaden, der durch die hohe Zahl an Krankschreibungen entsteht, läpperte sich im Jahr 2016 ordentlich – auf ganze 75 Milliarden Euro.


Wie die MotionMiners Unternehmen effizienter und Beschäftigte gesünder machen wollen


Auf Dauer ist dieser Zustand nicht nachhaltig. Deswegen analysiert das Dortmunder Startup MotionMiners mithilfe von Wearables manuelle Arbeitsprozesse und erstellt objektive Kennzahlen über Effizienz und Ergonomie. So decken sie Verbesserungspotentiale von Logistikunternehmen auf – und zwar im Gegensatz zu bereits vorhandenen Lösungen zuverlässig und anonym.

Aber wie kommt man als junges Tech-Startup – ein Spin-Off des Fraunhofer IML – überhaupt an große Unternehmen heran? Denn auch wenn sie einiges gemeinsam haben, trennt diese Akteure mindestens genauso viel: „Junge Gründer und alteingesessene Unternehmen leben manchmal in zwei verschiedenen Welten“, erzählt Co-Founder und CEO Sascha Feldhorst. „Die einen gehen zu Startup-Veranstaltungen, die anderen zu den großen Tagungen und Messen ihrer jeweiligen Branche. Die einen nutzen Twitter und Facebook, die anderen bespielen eher die klassischen Medien. Man bleibt dann unter sich, was einen Austausch schwierig macht.“


Bringt die besten Player zusammen: start2grow


Deswegen entschieden sich die MotionMiners im vergangenen Jahr zur Teilnahme bei start2grow, dem Gründungswettbewerb der Wirtschaftsförderung Dortmund, der seit 2001 Gründer aus ganz Deutschland unterstützt: „Es gibt wenige Wettbewerbe, in denen Teilnehmer derart gut mit Informationen und Unterstützung versorgt werden wie bei start2grow. Bei vielen anderen Wettbewerben reicht man nur seine Unterlagen ein und bekommt eine Entscheidung mitgeteilt: Bei einem „Es hat leider nicht gereicht” bleiben halt weitere Lerneffekte aus. Und bei start2grow geht es darum, dass alle besser werden“, so Feldhorst.


Kontakte, Know-how und Kapital: das Komplettpaket von start2grow


Jedes Startup und jeder Gründer ist anders – und deswegen gibt es bei start2grow auch keine Unterstützung von der Stange, sondern maßgeschneiderten Support. Alle Teilnehmer können das Komplettpaket nutzen, aber sich auch einzelne Komponenten aussuchen:


Netzwerk

Das Kernelement des Wettbewerbs im Vordergrund ist das start2grow-Netzwerk, das Gründer unter anderem bei der Standortsuche unterstützt, Kontakte innerhalb des Gründungsnetzwerkes vermittelt und zahlreiche Seminar- und Veranstaltungsangebote anbietet. Startups haben die Möglichkeit, sich bei den start2grow Events mit anderen Gründern auszutauschen.


Coaching

Aus dem oben genannten Netzwerk können Gründer sich aus den mehr als 600 Fachleuten die passenden Coaches auswählen, die sie zu allen Themen rund um die Gründung betreuen und gemeinsam mit ihnen am Businessplan tüfteln.

Übrigens: Wer den Businessplan bis zum 29. April einreicht, erhält nicht nur wertvolles Feedback, sondern auch die Chance, diesen vor der Jury zu präsentieren – und sich im besten Fall 40.000 Euro zu sichern. Hier gibt es alle Informationen! 


Mentoring

Außerdem können sich Teilnehmer Mentoren vermitteln lassen, die ihnen während des ganzen Wettbewerbs zur Seite stehen.


Kapital

Auch in Sachen Finanzierung greift start2grow Startups unter die Arme: Bei Bedarf vermittelt das Netzwerk Kontakte zu Kapitalgebern und vernetzt Gründer einmal im Jahr beim VC-Roundtable mit Vertretern großer Konzerne, Business Angels und Corporate VCs. Außerdem winken den Gewinnern Preisgelder im Gesamtwert von 84.000 Euro – allein der Erstplatzierte darf sich auf ein Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro freuen

Von diesem Gesamtpaket profitierten auch die MotionMiners: „ Zum einem haben die Kommentare der Gutachter uns dabei geholfen, Lücken oder missverständliche Stellen in unserem Businessplan auszumachen und zu beseitigen. Zum anderen haben wir durch den Gewinn des Wettbewerbs gute Publicity bekommen und konnten dadurch unser Netzwerk erweitern. Und das Preisgeld hat uns natürlich auch weitergeholfen. Seit dem Gewinn ist fast ein Jahr vergangen und bei uns hat sich vieles in die richtige Richtung entwickelt: Wir sind mittlerweile 16 Miner, die fleißig an unserer Technologie und an Kundenprojekten arbeiten.“


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