Flottenanalyse in der Intralogistik: Wie Motion-Mining® zeigt, dass 30 % der Staplerflotte eingespart werden kann
In vielen Logistik- und Produktionsumgebungen bleibt die reale Auslastung der Fahrzeugflotte lange verborgen. Ziel des Motion‑Mining® Projekts war es, die tatsächliche Nutzung objektiv zu analysieren und Optimierungspotenziale aufzudecken. Die Fahrzeuge waren dabei in typischen Prozessen wie Verbringung sowie Ein‑ und Auslagerung im Einsatz.
Die Flottenanalyse zeigte, dass nur etwas über 25 % der realen Staplerkapazität genutzt wurden.
In dem Projekt wurden zehn Schubmaststapler über vier Wochen hinweg analysiert.
1. Erkenntnis: Parallelnutzung blieb deutlich unter verfügbarer Kapazität
In vier Wochen Messung wurden maximal 9 von 10 Staplern gleichzeitig genutzt und das nur in seltenen Spitzenphasen. Im Normalbetrieb lag die parallele Nutzung konstant darunter. Ein Fahrzeug war dauerhaft als Puffer gebunden, ohne operativen Bedarf.

2. Erkenntnis: Kurzfristige Spitzen sind kein struktureller Kapazitätsbedarf
Detailauswertungen der Nutzungsspitzen zeigen: Bei 8–9 aktiv fahrenden Staplern waren 1–2 Fahrzeuge jeweils unter 10 Minuten im Einsatz. Diese Kurztouren lassen sich durch Tourenoptimierung auf bestehende Stapler verlagern, ganz ohne zusätzliche Kapazität.

Das klare Ergebnis: 30 % der Flotte können eingespart werden
Die Ergebnisse zeigen: Mindestens 3 von 10 Staplern können risikofrei eingespart werden. Mit professioneller Flottensteuerung liegt das Potenzial oft noch höher.
Diese Überkapazität bleibt in vielen Unternehmen verborgen. Sichtbar wird sie erst durch präzise Bewegungsdaten.
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